CRM oder ERP: der Unterschied und welches System Sie brauchen
Ein CRM führt Kunden und Vertrieb, ein ERP führt Lager, Einkauf, Buchhaltung und Produktion. Hier sehen Sie, wo die Grenze verläuft, wie Sie wählen und wie CRMiUS beide Modulgruppen in einer Datenbank hält.
CRM und ERP: Was ist der Unterschied?
Der Unterschied zwischen CRM und ERP liegt im Teil des Unternehmens, den das System führt. Ein CRM (Customer Relationship Management) verwaltet Leads, Kunden, Deals, Angebote und Support. Ein ERP (Enterprise Resource Planning) verwaltet Lager, Einkauf, Buchhaltung, Produktion und Personal. Wer Ware, Einkauf oder Personal führt, braucht beide Datenbestände; offen ist, ob sie in zwei Systemen liegen oder in einem.
- CRM beantwortet „Wer kauft, was haben wir zugesagt, wer fasst nach?“: Leads, Kundenakte, Angebote, Rechnungen, Tickets
- ERP beantwortet „Was haben wir, was kostet es, was schulden wir?“: Bestände, Bestellungen, Buchungen, Fertigungsaufträge, Personal
- Beide treffen sich am Auftrag: Die Rechnung aus dem Vertrieb wird zum Lieferschein im Lager und zur Buchung in der Buchhaltung
- Zwei getrennte Systeme brauchen eine Schnittstelle und jemanden, der Kunden- und Artikelstamm abgleicht
- CRMiUS ist ein CRM mit ERP-Zusatzmodulen (Buchhaltung, Lager, Einkauf, Fertigung, HR) in einer Datenbank
Preis: CRMiUS-Tarife ab 100 $ im Monat (Basic), Advanced 150 $, Corporate nach Vereinbarung; 10 % Rabatt bei jährlicher Zahlung, individuelle Konditionen ab 10 Nutzern. Welche ERP-Module in Ihren Tarif gehören, klären wir in der Demo. 14 Tage kostenlos mit vollem Zugriff, ohne Kreditkarte. Tarife vergleichen
CRM und ERP im direkten Vergleich
Verglichen werden Softwarekategorien: welche Daten sie halten und wer darin arbeitet. Die letzte Spalte zeigt, wie dieselben Aufgaben in CRMiUS liegen.
| CRM | ERP | CRMiUS (CRM + ERP-Module) | |
|---|---|---|---|
| Leitfrage | Wer sind unsere Kunden und was ist bei jedem der nächste Schritt? | Welche Ressourcen haben wir und was kosten sie? | Beides, auf denselben Kunden- und Artikeldaten |
| Kerndaten | Leads, Kunden, Kontakte, Deals, Angebote, Tickets | Artikel, Bestände, Bestellungen, Buchungen, Stücklisten, Personal | Alles davon in über 30 verbundenen Modulen |
| Wer arbeitet damit | Vertrieb, Marketing, Kundenservice, Key-Account | Finanzen, Lager, Einkauf, Produktion, Personal | Alle Abteilungen, jede mit eigener Rolle und Zugriffsrechten |
| Geld | Angebote, Rechnungen, Zahlungen, offene Posten je Kunde | Kontenplan, Buchungen, Bankabgleich, GuV, Bilanz | Rechnungen im Finanzmodul, Bücher im Buchhaltungsmodul |
| Ware | Meist keine, höchstens eine Preisliste | Bestand je Lager, Wareneingang, Umlagerung, Inventur | Lager- und Einkaufsmodul auf demselben Artikelstamm |
| Typischer Einstieg | Ein Team, dem Anfragen und Nachfassen entgleiten | Lager, Einkauf und Buchhaltung passen nicht mehr in Tabellen | Mit dem CRM starten, ERP-Module zuschalten, wenn das Geschäft sie braucht |
| Verbindung | Schnittstelle oder manueller Export | Schnittstelle oder manueller Export | Eine Datenbank; für externe Systeme REST-API und Webhooks |
Wo CRM endet und ERP beginnt
Verfolgen Sie einen Auftrag. Die erste Hälfte ist CRM-Arbeit, die zweite ERP-Arbeit. Bei zwei getrennten Systemen liegt die Übergabe zwischen Schritt 4 und 5; in CRMiUS läuft derselbe Datensatz einfach weiter.
CRM-SeiteKunde und Verkauf
- 01AnfrageWebformular, Anruf oder Facebook Lead AdsLeads
- 02Lead und NachfassenStatus, Erinnerungen, zuständiger MitarbeiterLeads
- 03Angebotder Kunde nimmt online anVertrieb
- 04RechnungZahlungsziel, Zahlung im KundenportalFinanzen
ERP-SeiteWare, Geld, Produktion
- 05Lieferscheindie Ware verlässt das LagerLager
- 06NachbestellungMindestbestand, Bestellung beim LieferantenEinkauf
- 07WareneingangBestand kommt zurück, Lieferantenrechnung gebuchtLager
- 08BuchhaltungBuchungen, GuV, BilanzBuchhaltung
- eine Kundenakte
- ein Artikelstamm
- gemeinsame Berichte
- ein Login
Was CRMiUS abdeckt
CRM-Module und ERP-Module in einem System
Den CRM-Teil enthält jeder Tarif. ERP-Module werden je Firma zugeschaltet: Ein Dienstleister und ein Großhändler sehen auf derselben Plattform ein unterschiedliches Menü.
Leads und Vertrieb
Kanban nach Status, Lead-Quellen, Webformulare, Facebook Lead Ads, online angenommene Angebote im Lead-Management.
Kunden und Kontakte
Firmen mit mehreren Ansprechpartnern, Gruppen, Dateien, Kontoauszüge und Kundenportal in der digitalen Kundenakte.
Rechnungen und Zahlungen
Aus dem Angebot wird mit einem Klick die Rechnung, wiederkehrende Rechnungen, Gutschriften, Stripe und PayPal im Finanzmodul.
Buchhaltung
Kontenplan, Buchungen, Bankabgleich, Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz im Buchhaltungsmodul.
Lager und Warenwirtschaft
Bestand je Lager, Wareneingang und Lieferschein, Umlagerungen, Mindest-/Höchstbestand, Seriennummern, Verfallsdaten und Inventur in der Lagerverwaltung.
Einkauf
Lieferanten, Bedarfsanforderungen, Lieferantenangebote, Bestellungen und Lieferantenrechnungen im Beschaffungsmanagement.
Fertigung und Personal
Stücklisten, Fertigungsaufträge und Arbeitspläne (zusammen mit Einkauf und Lager); Mitarbeiterprofile, Abteilungen, Anwesenheit und Urlaub im HRM.
Dokumente und Berichte
Dokumentenmanagement mit Versionen und Freigaben; Umsatz, Zahlungen sowie Einnahmen und Ausgaben in Berichten und Dashboards.
ERP-Modul, CRM-Datenbank
Bestand je Lager neben Kunde und Rechnung
Die Warenliste im Lagermodul zeigt Artikelcode, SKU, Warengruppe und Bestand in jedem Lager. Der Vertrieb nimmt dieselben Artikel ins Angebot, eine zweite Artikelliste pflegt niemand.
- Bestand je Lager für jeden Artikel
- Import von Artikeln und Eröffnungsbestand aus einer Datei beim Start
- Filter nach Lager, Warengruppe, Tags, Bestandsalarm und Strichcode; Barcode-Druck
- Seriennummern und Verfallsdaten, wo die Ware sie braucht
Welche Lösung zu welchem Unternehmen passt
Vier typische Fälle. Tarif und Modulauswahl ergeben sich aus dem Fall.
Dienstleister
Kunden, Projekte, Zeiterfassung, Rechnungen. Ein CRM mit Finanz- und Projektmodul reicht, ERP-Module bleiben aus. Siehe CRM für kleine Unternehmen.
Handel und Großhandel
Der Vertrieb bietet gegen echten Bestand an, der Einkauf füllt das Lager auf, die Buchhaltung verfolgt offene Posten. CRM plus Lager und Einkauf, also CRM mit Warenwirtschaft, siehe CRM für den Großhandel.
Kleiner Fertigungsbetrieb
Kundenaufträge, Stücklisten, Fertigungsaufträge, Komponenten von Lieferanten. CRM plus Fertigungs-, Einkaufs- und Lagermodul. Mehr dazu: CRM für die Fertigung.
Großunternehmen mit bestehendem ERP
Das ERP bleibt für Buchhaltung und Produktion; CRMiUS führt Vertrieb, Kunden und Service und tauscht Daten über API und Webhooks aus. Siehe CRM für große Unternehmen.
Wann ein eigenes ERP trotzdem richtig ist

Ein System für CRM- und ERP-Arbeit spart eine Schnittstelle und einen zweiten Artikelstamm. Ein spezialisiertes ERP ist in einigen Fällen trotzdem sinnvoll, und das sagen wir in der Demo offen:
- Produktionsplanung über mehrere Werke mit Kapazitäts- und Materialbedarfsplanung
- konsolidierte Abschlüsse für eine Gruppe von Gesellschaften
- gesetzliche Meldeformate, die Ihre Steuerberatung aus einem bestimmten lokalen Programm abgeben muss
- ein ERP, das gut läuft, wobei die eigentliche Lücke im Vertrieb und in der Kundenarbeit liegt
Im letzten Fall arbeitet CRMiUS als CRM neben Ihrem ERP: Kunden, Deals, Angebote und Tickets liegen in CRMiUS, REST-API und Webhooks übertragen Aufträge und Zahlungen zwischen beiden Systemen.
Sechs Fragen vor der Entscheidung
- Wo verlieren Sie heute Geld? Verlorene Anfragen und verpasstes Nachfassen sprechen für CRM. Fehlbestände, Überbestände und verspätete Lieferantenrechnungen sprechen für ERP.
- Wie viele Artikellisten führen Sie? Arbeiten Vertrieb und Lager mit verschiedenen Dateien, zählt ein gemeinsamer Artikelstamm mehr als jede Einzelfunktion.
- Wer braucht Zugriff? Listen Sie die Abteilungen auf und legen Sie fest, was jede Rolle sehen, ändern und löschen darf.
- Was muss angebunden werden? Webformulare, Zahlungsanbieter, E-Mail, ein vorhandenes Buchhaltungsprogramm.
- Was steckt in den Gesamtkosten? Monatlicher Tarif, Module, Einrichtung und Schulung. Vergleichen Sie die Summe, siehe auch Auswahl eines CRM-Systems.
- Lässt es sich mit eigenen Daten testen? Importieren Sie im Test einen Teil der Kunden und Artikel und spielen Sie einen echten Auftrag von der Anfrage bis zur Zahlung durch.
So starten wir CRMiUS als CRM, ERP oder beides
Die Dauer hängt von der Zahl der Module und den zu übernehmenden Daten ab; wir nennen sie in der Demo, wenn wir Ihren Ablauf kennen.
- 01
Demo an Ihrem Ablauf
Sie zeigen, wie ein Auftrag heute läuft; wir zeigen denselben Weg in CRMiUS und legen die Module fest.
- 02
14 Tage Test
Voller Zugriff ohne Kreditkarte. Kunden, Artikel und Eröffnungsbestand per CSV-Import.
- 03
Module und Rollen
Wir konfigurieren Module und Oberfläche, Rollen je Abteilung und schalten nur die ERP-Module zu, die Sie nutzen.
- 04
Schulung des Teams
Jede Abteilung lernt ihre eigenen Masken; Einrichtung und Schulung sind Zusatzleistungen, technischer Support rund um die Uhr in jedem Tarif.
- 05
Anbindungen
Google Workspace, Stripe, PayPal, Telegram, Facebook Lead Ads oder Ihr ERP über API und Webhooks.
Preis und was Sie für den Start brauchen
Preise je Firmentarif, in US-Dollar:
- Basic, 100 $ im Monat: Kontaktverwaltung, Aufgaben und Projekte, Google-Workspace-Integration, wichtige Berichte
- Advanced, 150 $ im Monat: alles aus Basic plus Finanzen, Zeiterfassung, Helpdesk, Analysen und Dashboards
- Corporate, nach Vereinbarung: alles aus Advanced plus POS, persönlicher Ansprechpartner, Anpassung von Modulen und Oberfläche, Priority-Support
14 Tage kostenlos in jedem Tarif, 10 % Rabatt bei jährlicher Zahlung, individuelle Konditionen ab 10 Nutzern. Für den Start brauchen Sie eine Kundenliste, eine Artikelliste (wenn Sie Ware verkaufen) und die Namen der Mitarbeiter, die mit dem System arbeiten. Alle Tarifdetails
Module aus diesem Ratgeber
- Vertrieb und Lead ManagementLeads, Deals und Angebote: die CRM-Hälfte des Auftrags
- Kontakt- und Kundenmanagement (CRM)Kundenakte für Vertrieb, Finanzen und Service
- Finanzen und RechnungenRechnungen und Zahlungen als Brücke zur Buchhaltung
- Lagerhaltung und BestandsverwaltungBestand je Lager, Wareneingang und Lieferscheine
- BeschaffungsmanagementBestellungen und Lieferantenrechnungen
- IntegrationenAPI, Webhooks und fertige Integrationen
Fragen und Antworten
Was ist der Unterschied zwischen CRM und ERP?
Ein CRM verwaltet Kunden und Vertrieb: Leads, Kontakte, Deals, Angebote, Rechnungen und Service. Ein ERP verwaltet interne Ressourcen: Lager, Einkauf, Buchhaltung, Produktion und Personal. Beide treffen sich am Auftrag, wo aus dem Verkauf eine Lieferung und eine Buchung wird.
Was zuerst einführen: CRM oder ERP?
Beginnen Sie dort, wo Sie am meisten verlieren. Gehen Anfragen und Zusagen verloren, starten Sie mit dem CRM. Hakt es bei Lager, Einkauf und Buchhaltung, starten Sie mit der ERP-Seite. In CRMiUS können Sie mit den CRM-Modulen beginnen und Lager, Einkauf oder Buchhaltung später in derselben Datenbank zuschalten.
Kann ein CRM ein ERP ersetzen?
Ein reines CRM kann das nicht: Es hat weder Bestände noch Einkauf noch Buchhaltung. Ein CRM mit ERP-Modulen deckt diese Aufgaben für kleine und mittlere Unternehmen ab. CRMiUS bringt Module für Buchhaltung, Lager, Einkauf, Fertigung und HR mit; für Produktionsplanung über mehrere Werke oder Konzernkonsolidierung bleibt meist ein eigenes ERP.
Ist CRMiUS ein CRM mit Warenwirtschaft?
Ja. Lager- und Einkaufsmodul arbeiten auf demselben Artikelstamm wie Angebote und Rechnungen: Bestand je Lager, Wareneingang, Lieferscheine, Umlagerungen, Mindestbestand und Bestellungen. Zur Lagerverwaltung.
Kann CRMiUS neben unserem ERP arbeiten?
Ja. CRMiUS hat eine REST-API und Webhooks, über die Aufträge, Kunden und Zahlungen zwischen CRMiUS und Ihrem ERP fließen. Welche Daten in welche Richtung gehen, legen wir in der Demo fest. Integrationen
Welches System braucht ein großes Unternehmen?
Meist beide Datenbestände: CRM für Vertrieb und Service, ERP für Ressourcen und Buchhaltung. Große Unternehmen behalten oft ihr ERP und ergänzen ein CRM mit Rollen je Abteilung und Standort. CRMiUS Corporate wird individuell kalkuliert, ab 10 Nutzern gelten individuelle Konditionen. CRM für große Unternehmen
Was kostet CRMiUS?
Basic 100 $ im Monat, Advanced 150 $ im Monat, Corporate nach Vereinbarung. 10 % Rabatt bei jährlicher Zahlung und 14 Tage kostenlos ohne Kreditkarte. Preise
14 Tage kostenlos testen
- 14 Tage kostenlos, ohne Karte
- ab 100 $ pro Monat
- 30+ verbundene Module
- 5 Oberflächensprachen